Stimmstörungen (Dysphonie)

Ihre Stimme ist nicht oder nur eingeschränkt belastbar oder sie versagt dann, wenn sie eigentlich ganz nötig gebraucht wird.

Betroffene Menschen haben oft Mühe, sich in lauter Umgebung verständlich zu machen oder sie können nur „flüstern“. Beim Sprechen können Schmerzen oder Engegefühl im Hals auftreten. All das schränkt die Möglichkeiten ein, sich auszudrücken und verstanden zu werden. Insbesondere Menschen mit Sprechberufen, z.B. LehrerInnen sind darauf angewiesen, auf eine „gesunde“ und belastbare Stimme zurückgreifen zu können.

Anzeichen einer Stimmstörung können z.B. sein

  • eingeschränkte stimmliche Belastbarkeit
  • heiserer, rauher oder belegter Stimmklang
  • Brennen/Stechen bei der Stimmgebung
  • Räusperzwang, Hüsteln oder Hustenreiz
  • Schluckbeschwerden
  • Trockenheit im Mund-Rachen-Raum
  • Fremdkörpergefühl im Halsbereich
  • Verspannungen im Schulter-/Nackenbereich

Stimmstörungen werden nach der Ursache unterschieden

organische Stimmstörungen:

  • Entzündungen des Kehlkopfs
  • Fehlbildungen oder Verletzungen des Kehlkopfes
  • Kehlkopftumore
  • operative Eingriffe am Kehlkopf
  • Polypen auf den oder Lähmung der Stimmlippen
  • Hormonstörungen

funktionelle Stimmstörungen:

  • zu starker oder falscher Stimmeinsatz
  • ungünstige Körperhaltung
  • ungünstige Umweltbedingungen (Staub, Luftrockenheit, etc.)
  • bei Hörstörungen
  • familiär bedingte Stimmschwäche
  • ungünstige Stimmvorbilder
  • unökonomischer Gebrauch der Stimme im Alltag

psychogene Stimmstörungen:

Wenn die Stimmung dauerhaft auf die Stimme schlägt.

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